Wieso
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Wieso?

Wieso diese Seite? Oder wieso bin ich was ich bin?

Zu dieser Seite:

Ich habe wirklich lange überlegt ob es Sinn macht eine weitere AdultBaby Seite ins Netz zu stellen. Die Beweggründe für die Erstellung dieser Seite waren aber schnell gefunden. Erstens habe ich nur sehr wenige solcher privaten Seiten für die Schweiz gefunden, und zweitens ist doch jedes AdultBaby/AdultChild auf seine Weise anders. Dazu kommt, dass ich mit Erstaunen festgestellt habe, dass die Beiden Domains "adultbaby.ch" und "adultchild.ch" noch zu haben waren. Und so entstand das, was Ihr hier nun Lesen, Beobachten und Erfahren könnt. Natürlich möchte ich nicht bestreiten, dass ich mich, nicht zuletzt auch durch bereits ähnlich vorhandene Seiten, habe inspirieren lassen. Genauso werde ich sicher auch in Zukunft diese anderen AB Seiten mit Freude wieder besuchen. Dies ist also mehr mein Versuch, herauszufinden, ob es denn in der Schweiz noch mehr solche "Erwachsene Babys und Erwachsene Kinder" gibt wie ich selbst eines bin, oder mich zumindest als ein solches bezeichne. Und ich möchte der "Welt" zeigen, dass ein solches Webangebot auch ohne jegliche Werbungen und "Banners" funktionieren kann. Trotz des etwas speziellen Themas dieser Seite ist es also meine ABsicht eine vollkommen "werbefreie" und "saubere" Seite zu betreiben. Werbung allerhöchstens in Form von Links, von welchen ich mich bereits jetzt ausdrücklich distanziere. Dieser Web-Auftritt enthält kein pornografisches Material.

Nun aber zu Euch..

Ich weiss dass es Euch gibt ;-) Also habt bitte den Mut auch mitzumachen (...ich beisse nicht...)


Wieso ich bin was ich bin:

Wieso ich so Freude an diesem "AB Dasein" habe konntet Ihr ja bereits in "Ich über mich" erfahren. Natürlich hat aber auch alles seine tieferen Gründe,  respektive Ursachen. Als ich noch real das Kind war, welches ich heute so gerne wieder wäre, musste ich einige Defizite erfahren, da sich meine Eltern scheiden liessen, als ich selbst noch ein Baby war. Ich wuchs seither bei meinem Vater auf. Obschon meine Eltern eine freundschaftliche Beziehung bis heute aufrecht erhalten haben und ich meine Mutter regelmässig sehen kann, fehlte diese Person aber doch im Alltag. Mein Vater hat wirklich alles Menschenmögliche getan, um mir ein bestmögliches Familienleben zu geben. Ich kann also definitiv nicht sagen, dass meine einzige Dauer-Bezugsperson, mich vernachlässigt oder gar ausgeschlossen hätte. Und doch ist ein Leben als Alleinerziehender einfach schwieriger und mit Defiziten verknüpft. Da wir eher aus der "normalen Arbeiterschicht" stammen, musste also diese, meine Bezugsperson, tagsüber immer arbeiten, und so lebte ich über die Jahre hinweg in verschiedenen Pflegefamilien, durfte aber abends und für die Nacht immer nach Hause. Mein Vater erzog mich bereits nach dem modernen Muster. Also keine Gewalt, sondern lernen durch Spiel und Spass. Ich glaube ich habe in meinem gesamten Leben eine einzige Ohrfeige erhalten, und die war ganz sicher berechtigt. Es liegt also ganz und gar nicht daran, dass ich etwa "Schreckliches" verarbeiten müsste, nein ganz im Gegenteil vielleicht ist es genau diese "verspielte" Erziehungsweise, die mir heute so fehlt. Nun, damit so ein "allein erziehender" Haushalt auch wirklich klappte, lernte ich als Kind schnell einmal das Kochen, Putzen und sonstiges Mithelfen im Haushalt. Nicht zuletzt natürlich um den Vater auch etwas zu entlasten. Früher sah ich darin keinen Sinn, doch lernte ich schnell gewisse Dinge ganz einfach und sauber auszuführen, währenddem meine Gleichaltrigen Kameraden dies teilweise noch nicht einmal aussprechen konnten.

Wenn ich heute so zurückblicke, dann verstehe ich nur zu gut, dass ich meinem Vater einfach soweit helfen musste, wie man es einem Kind zutrauen darf. Denn sonst hätte er wohl gar keine Freizeit mehr gehabt, denn diese war ohnehin schon viel zu knapp bemessen. Ich denke auch, dass gerade dieses "frühzeitige Erwachsen werden" dazu geführt hat, dass ich heute vielleicht versuche gewisse Dinge nachzuholen, für die früher einfach kein Platz war.

Ich bezeichne meine Kindheit eigentlich schon fast als eine "Goldene Kindheit". Ich habe wirklich Glück gehabt mit meinem Pflegefamilien. So durfte ich vielfach mit anderen Kindern auf Wiesen und im Wald spielen. Wir durften im Garten "Häuschen" bauen und Gesamthaft betrachtet einfach eine unbeschwerte Kindheit ausleben. Dies aber immer damit verknüpft, dass der soziale Gedanke im Vordergrund stand. Also ganz simpel und einfach: Jederzeit hilfsbereit und immer bereit zu teilen. Die Meiste Zeit (fast 6 Jahre) verbrachte ich dann auch in derselben Pflegefamilie. Somit entstand auch ein einigermassen stabiles Umfeld, an welches ich mich noch heute gerne zurückerinnere.

Ich wurde älter und als ich 14 war, zogen wir aus diesem Umfeld weg, da mein Vater eine neue Arbeitsstelle erhielt. Das erste Mal musste ich alles zurücklassen, was mir wichtig und vertraut war. Dazu kam, dass wir vom friedlichen Lande in die Stadt zogen. Obschon die Distanz dazwischen nur gerade zehn Kilometer betrug, wurde der Kontakt zu den Freunden und Vertrauten immer wie geringer. Zunächst tat ich mich sehr schwer in der Stadt, so ganz alleine. Doch ich verstand auch die Situation meines Vaters und wollte ja auch ihm nicht noch länger "im Wege stehen".

Es vergingen einige Monate ehe ich dann aber schnell neue Freundschaften schloss (die ich vielfach bis heute aufrecht erhalten konnte). Danach folgte während den nächsten Jahren eigentlich nichts absonderliches. Die normale Pubertät eben, mit Ihren Schönheiten aber auch Ecken und Kanten. Ich machte meine Erfahrungen in Sachen Liebe und Sexualität, genauso wie ich das "normale" Schulsystem hinter mich brachte und eines Tages mein Abitur in den Händen hielt. Ich war gerade knapp 20, als mein Vater nun wieder, berufsbedingt, umziehen musste. Nun stellte sich für mich die Frage, ob ich noch einmal mit ihm mitziehen soll, oder aber ob ich doch lieber langsam in Richtung "Eigene Bude" gehen sollte. Es war keine einfach Entscheidung, aber ich musste einsehen, dass ich nach 20 Jahren, meinem Vater endlich seine wohlverdiente "Freiheit" wieder zurück geben musste. Und da der neue Ort nun gut 100 Kilometer weiter war, entschied ich mich also für meine erste eigene Wohnung im nun vertrauten Umfeld. Und diese Entscheidung stellte sich dann auch schon bald als richtig heraus. Ich begann mich mehr und mehr zu entfalten. Ich habe seither einen guten Arbeitsplatz der mir viel Freude bereitet, verstehe mich mit meinen Eltern nach wie vor sehr gut und sehe diese auch regelmässig. Ich musste meine Freunde nicht noch ein zweites Mal aufgeben und blühe eigentlich seither mehr und mehr auf. Und doch war da die ganze Zeit etwas, das mich nicht loslassen wollte. Und mit ziemlich genau 22 fand ich dann auch endlich heraus, was es war: Das Kind in mir.

Doch gehen wir nochmals zwei Jahre zurück. Die erste eigene Bude also und sogar einen Internetanschluss konnte ich mir nun (damals musste man noch sagen "leisten"). Durch einen Zufall entdeckte ich die Web Seite eines Herstellers für Inkontinenz-Produkte. Mehr aus Spass liess ich mir eine Musterwindel zustellen. Gut ich muss dazu auch gestehen, dass ich vorher schon einige Bilder von AB's und DL's gesehen hatte, und ich natürlich auch etwas fasziniert und neugierig war. Und da sich nun scheinbar eine kostenlose Möglichkeit anerbot um einmal an Windeln für Erwachsene heranzukommen musste ich ja fast zuschlagen. Das Paket kam dann auch sehr rasch und tatsächlich ohne jegliche Kosten. Gleich beim ersten Mal anprobieren wusste ich wieder, was mir fehlte. Ich befasste mich zunächst mehr mit dem Thema Windeln für Erwachsene und war so beinahe 2 Jahre lang "nur" der Windelliebhaber. Ich merkte dann aber schnell, dass es nicht die Windeln alleine waren, die mir irgendetwas gaben, was ich schon wieder Jahre lang vergessen (unterdrückt) hatte. Nein, da musste sich noch mehr dahinter verbergen. Ich stiess hin und wieder auf AdultBaby Seiten, von welchen es vor gut 4 Jahren noch nicht zu viele gab. Mir wurde nun immer wie klarer, dass ich mich selbst gern in einer solchen Situation sehen würde. Und so nahmen die Dinge Ihren Lauf. Durch das ich ja inzwischen meine eigene Bude hatte, konnte ich mich auch dementsprechend auf ein "Experiment" einlassen. Gut das heisst, wenn mal nicht gerade wieder mal alle meine Freunde zu Besuch waren.

Es dauerte nicht lange und ich stand eines Tages im Supermarkt in der Babyabteilung. Ich fühlte wie mein Puls schneller wurde, und ich mich gleich wohl fühlte in dieser Ecke. Mit viel Mut kaufte ich also meinen ersten (noch viel zu kleinen) Schnuller und auch gleich ein Babyfläschchen. Als ich diese dann zu Hause testete wusste ich was die Stunde geschlagen hat. "Ich will wieder ein Baby sein." Das waren meine Gedanken. Und so verpackte ich mich immer wie häufiger in mein Windelpaket und nuckelte an meinem Fläschchen, respektive am Schnuller. Ich bestellte mir meinen ersten Baby-Body für Erwachsene und auch meinen ersten Strampler und die ersten Gummihöschen. Als ich nun so friedlich in meinem "Paket" dalag, überkamen mich erste Zweifel, ob das was ich tue, wirklich Sinn macht, und ob es denn richtig ist? Ich fand für mich heraus, dass wenn ja niemand zu Schaden kommt, und solange ich mich nicht gleich in der Öffentlichkeit damit präsentiere würde, das Gleichgewicht eigentlich stimmen müsste. Ich würde sogar sagen, dass diese "Balance" für mich seit langer langer Zeit endlich wieder auf "ausgeglichen" steht. Und so lebe ich seither meine Neigung, meinen Trieb, oder eben doch einfach nur meine Leidenschaft, hin und wieder aus. In der Zwischenzeit bin ich sogar soweit, dass ich bereits eine zweijährige Beziehung mit einer netten Freundin, inkl. des AB-Rollenspiels hinter mir habe, und mein Bester Freund über mich Bescheid weiss. Doch das mit dem "Outing" gegenüber der Freundin, aber auch gegenüber dem Besten Freund wäre schon fast wieder eine ganze Geschichte für sich...die ich vielleicht schon bald im Forum unter "Geschichten" preisgeben werde...

Ja, so bin ich einfach das was ich bin. Ich verstecke mich nicht mehr länger dahinter, werde mein "Geheimnis" aber auch niemandem aufzwängen. Und eigentlich möchte ich ja nur noch das Erwachsene Baby/Kind sein...doch leider verlangt unsere Zivilisation einem doch noch etwas mehr ab, wenn man es denn durchschnittlich gut haben will. Nein, dies soll ja auch so sein, schliesslich gibt es ja auch noch viele andere, weniger komplexere und gerade so schöne Dinge, wie ein AB zu sein. Deshalb gehe ich meiner AB Leidenschaft auch eher als eine Art Freizeit-Aktivität nach, und geniesse es einfach ab und zu, mich von der Masse loslösen zu können, und diesem "Mainstream" etwas zuzuschauen. Und es gibt wahrlich keine bessere Rolle, als die eines unvoreingenommenen Babys/Kindes um dies machen zu können. Die Einen gehen eben in den Schützenverein, andere Malen und ich spiele das Kleinkind... :)